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	<title>Culto Death</title>
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		<title>Death Metal &#8211; eine Einführung in das Musikgenre</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 22:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Glory</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Einführung]]></category>
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		<description><![CDATA[Death Metal gilt als eines der brutalsten Musikgenres dieser Zeit und die Fans dieser Musikrichtung erscheinen meist roh, wild und ebenso brutal wie die Musik. Doch sind &#8220;die&#8221; wirklich so? Es wird Zeit, ein Genre zu beleuchten, das mehr zu bieten hat als nur verzerrte E-Gitarren und tief grunzende Stimmen. Ein Merkmal, mit dem man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.cultodeath.com/wp-content/uploads/2012/03/Deathmetal-300x200.jpg" alt="Live Konzert einer Metalband" title="Death Metal - eine Einführung in das Musikgenre" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-38" /><strong>Death Metal gilt als eines der brutalsten Musikgenres dieser Zeit und die Fans dieser Musikrichtung erscheinen meist roh, wild und ebenso brutal wie die Musik. Doch sind &#8220;die&#8221; wirklich so? Es wird Zeit, ein Genre zu beleuchten, das mehr zu bieten hat als nur verzerrte E-Gitarren und tief grunzende Stimmen. Ein Merkmal, mit dem man Death Metal von anderen Subgenres der extremen Gitarrenmusik unterscheiden kann, sind die Instrumente. </strong><br />
</break><br />
</break></p>
<h2>Wie klingt Death Metal?</h2>
<p>Zwar sind es an sich die gleichen wie beim Metal üblich, also E-Gitarren und E-Bässe, doch werden diese für Death Metal wesentlich tiefer gestimmt, sie erhalten einen dumpfen und dröhnenden Klang. Das Schlagzeug kommt meist rasend daher, mit schnellen Schlägen auf die Bassdrum, das so genannte Doublebass-Spiel, bei dem gleich zwei Hämmer auf die Felle einschlagen. Zur Doublebass wird auch gern der Blastbeat eingesetzt, ein schnelles und maschinengewehrartiges Traktieren von Bassdrum, Snare und Becken. Das rasende Tempo wird durch den Gesang unterstützt. Die Texte werden hier nicht mit klarer Stimme vorgetragen, sondern kehlig und möglichst Tief gegrunzt, die eigentlichen Begriffe dafür sind &#8220;Growling&#8221; oder &#8220;Grunts&#8221;. Und ähnlich wie die Musik erscheinen auch die Texte abweisend und brutal: Thematisiert werden im Gegensatz zum Black Metal, der sich häufig um Religion und Selbstreflektion dreht, vor allem Krieg und Krankheit oder brutale Handlungen an Menschen, einige der Texte sind auch offensiv frauenfeindlich, was angeblich lediglich der Bedienung des Klischees des bösen Metallers dient.</p>
<h2>Brutal &#8211; oder doch nicht?</h2>
<p>Das erste Mal, das die Bezeichnung &#8220;Death Metal&#8221; auftauchte, war 1984 in einem Albumtitel der Band Possessed, der die Musik umschreiben sollte. Nach und nach avancierte dieser Begriff zur Genrebezeichnung. Auch im Death Metal gibt es noch verschiedene Strömungen, die sich oft nach Inhalt und musikalischem Aufbau unterscheiden. Mag jemand, der sich nie mit dieser Musik beschäftigt hat, sämtliche Stücke als Krach abtun, so finden unter Fans immer wieder lebhafte Diskussionen statt, ob dieses oder jenes Stück denn zu melodisch wäre, die Genregrenzen sind fließend geworden. Auch wenn sich die Fans des Death Metal gut mit ihrer Musik und gerade den Texten auseinandersetzen, sind sie noch lange keine miesepetrigen Zeitgenossen. Die Texte handeln von Tod, Krankheit und Zerstörung und sind somit eigentlich schon immer ein Teil der Welt gewesen. Doch gerade, wenn man sich bei den Berufen der Metalfans umsieht, wird man feststellen, dass die Musik oft keine Lebenseinstellung, sondern ein Ventil ist. Tagsüber in der Arbeitskleidung, abends dann in Bandshirt und Tarnhose. Besonders gut kommt das auf Metalfestivals zur Geltung. Man feiert zusammen, lässt die meist langen Kopfhaare kreisen und trinkt zusammen Bier. Die Festivals mit den wenigsten Ausschreitungen scheinen Veranstaltungen im Bereich der dunkleren Musikarten zu sein.</p>
<h2>Die tun nichts, die wollen nur spielen. </h2>
<p>Oder hören &#8211; und dann am liebsten Musik mit ernsten Texten und tiefen Gitarren. Death Metal ist ein Genre, das auf den ersten Blick seltsam und brutal erscheint, doch sind die Fans dieser Musik gar nicht so böse, wie sie gerne tun. </p>
<p>Bild von: DNF-Style &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Das Qingming-Festival in China</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 13:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Glory</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Bewahren von Traditionen ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Lebens in der Volksrepublik China. Im bevölkerungsreichsten Land der Erde trifft hochmoderne Technik als Wirtschaftsfaktor auf uralte Bräuche und Riten. Eines der bekanntesten und wichtigsten traditionellen Feste im Jahr ist für die Chinesen das Qingming-Festival, das Fest zur Ehrung der Verstorbenen. Bedeutung des Qingming-Festivals Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.cultodeath.com/wp-content/uploads/2012/03/FestChina-300x200.jpg" alt="Drache" title="Das Qingming-Festival in China" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-40" /><strong>Das Bewahren von Traditionen ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Lebens in der Volksrepublik China. Im bevölkerungsreichsten Land der Erde trifft hochmoderne Technik als Wirtschaftsfaktor auf uralte Bräuche und Riten. Eines der bekanntesten und wichtigsten traditionellen Feste im Jahr ist für die Chinesen das Qingming-Festival, das Fest zur Ehrung der Verstorbenen.<br />
</strong><br />
</break><br />
</break><br />
</break></p>
<h2>Bedeutung des Qingming-Festivals</h2>
<p>Das Qingming-Festival findet jedes Jahr am 106. Tag nach der chinesischen Wintersonnenwende am 4. oder 5. April statt. In der Tradition der chinesischen Kultur kommt den Toten eine besondere Bedeutung zu. Im Gegensatz zu Deutschland besuchen die Chinesen jedoch die Gräber ihrer Verstorbenen nur an einem einzigen Tag im Jahr, am offiziellen Feiertag des Qingming-Festivals. Außerhalb dieses festen Termins gilt es in China als äußerst unhöflich die Ruhe der Toten zu stören, deshalb ist dieser Tag ein besonders wichtiger Feiertag für die meisten Chinesen. In China herrscht der Glaube, dass am Qingming-Fest die Toten für einen Tag aus ihrem Schlaf erwachen und in Geistform zurückkehren, um die Lebenden zu besuchen. Das Fest &#8220;des hellen Lichtes&#8221; geht zurück auf eine uralte Bestattungstradition und wurde ursprünglich ausschließlich zur Ehrung der Vorfahren begangen. </p>
<h2>Traditionelle Bräuche beim Qingming-Festival</h2>
<p>Der Termin dieses wichtigen chinesischen Feiertags fällt in die Zeit des Frühlings. Viele Familien nutzen daher den Tag für Ausflüge in die erwachende Natur, man lässt bunte Drachen steigen und genießt den offiziellen Feiertag im Kreise der Familie. Auf die Gräber der Verstorbenen werden Blumen und Gegenstände gelegt, die den Angehörigen zu Lebzeiten gefallen haben. Traditionelle Speisen wie chinesische Dampfnudeln und Schnaps werden den Geistern der Toten angeboten und verschiedenes Räucherwerk wird angezündet. Die Geister der Verstorbenen benötigen so lange Zeit zum Verzehren der mitgebrachten Speisen, wie das Räucherwerk brennt. Diese Zeit ist eine Zeit der stillen Andacht, man gedenkt den verstorbenen Angehörigen und Freunden, aber auch den Märtyrern der Revolution. Ist das Räucherwerk heruntergebrannt, werden die Speisen aufgeteilt und verzehrt. Ein anderer wichtiger Brauch am Tage des Qingming-Festivals ist das Verbrennen von, eigens für diesen Zweck hergestelltem, Papiergeld. Die Chinesen wollen damit ihren Toten auch im Jenseits Wohlstand ermöglichen. Auch Bilder von materiellen Gegenständen wie Häusern oder Autos werden verbrannt, um den Geistern ein Geschenk zu machen und sie milde zu stimmen.</p>
<h2>Höhepunkt einer Reise nach China: Der Besuch des Qingming-Festivals</h2>
<p>An Tagen wie dem der Begehung des Qingming-Festivals können Sie besonders gut die uralten Traditionen Chinas erleben. Nicht nur an den Gräbern der Verstorbenen wird dieses Fest begangen, überall im ganzen Land begehen die Chinesen diesen Tag mit fröhlichen Feiern, Ausflügen in die Natur und mit traditionellen Bräuchen. In manchen Regionen beginnen die Feierlichkeiten bereits zehn Tage vor dem eigentlichen Fest und können bis zu einem Monat andauern. Das Drachensteigen ist einer der Höhepunkte des chinesischen Qingming-Festivals. Die liebevoll gestalteten bunten Drachen werden zu diesem Zweck eigens von Handwerkern hergestellt, die die Kunst des Drachenbaus beherrschen. Viele verschiedene Formen wie Schmetterlinge, Figuren aus Märchen und Sagen und die in China so populären Goldfische schweben an diesem Tag über dem chinesischen Himmel. </p>
<p>Bild: Videowokart &#8211; Fotolia</p>
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		<title>TV-Serie: Six Feet Under &#8211; Gestorben wird immer</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 13:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Glory</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Six Feet Under]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute gehört &#8220;Six Feet Under&#8221; (deutscher Untertitel: &#8220;Gestorben wird immer&#8221;) wie selbstverständlich zum festen Fernsehprogramm vieler Deutscher. Nur wenige kennen den Hintergrund der dramatischen HBO-Serie und wissen zudem, dass die Macher des Formats elegant eine eigene gesellschaftliche Vision in der Serie versteckt haben, die hierzulande erst vom mittlerweile ausgestorbenen Pay TV-Angebot Premiere und später von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.cultodeath.com/wp-content/uploads/2012/03/SixFeetUnder-300x200.jpg" alt="Friedhof" title="TV-Serie: Six Feet Under - Gestorben wird immer" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-44" /><strong>Heute gehört &#8220;Six Feet Under&#8221; (deutscher Untertitel: &#8220;Gestorben wird immer&#8221;) wie selbstverständlich zum festen Fernsehprogramm vieler Deutscher. Nur wenige kennen den Hintergrund der dramatischen HBO-Serie und wissen zudem, dass die Macher des Formats elegant eine eigene gesellschaftliche Vision in der Serie versteckt haben, die hierzulande erst vom mittlerweile ausgestorbenen Pay TV-Angebot Premiere und später von Sat1 bzw. VOX gezeigt wurde. </strong><br />
</break><br />
</break></p>
<h2>Das Konzept von Six Feet Under </h2>
<p>Six Feet Under ist eine dramatische Serie, was bedeutet, sie behandelt ernste Probleme aus dem Leben der Menschen und versucht sie so aufzuarbeiten, dass die gesamte Schwere den Zuschauer erreicht, ohne zu belasten. Im Fall von Six Feet Under geschieht dies durch einen rabenschwarzen Humor, welchen die Akteure teilweise offenbaren. Im Mittelpunkt der Handlung steht das Bestattungsunternehmen Fisher aus Los Angeles. Die Serie beginnt mit dem Tod von Nathaniel Fisher, der bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Anschließend übernehmen es seine Söhne Nate und David. Ebenfalls ein tragendes Element der Serie sind Witwe Ruth, Schwester Claire sowie Einbalsamierer Rico. Die meisten Zuschauer schätzen die Serie wegen des Humors, der intelligenten Handlungsstränge sowie der guten Dialogen und hervorragenden schauspielerischen Leistungen. Nur wenigen Personen ist jedoch aufgefallen, dass die Schöpfer die gesellschaftliche Vision des Endes einer patriarchalischen Gesellschaft in der Serie verpackt haben. Der Tod des Vaters gilt als Befreiung und Belastung: Welche Probleme türmen sich ohne den Vormund auf und wie kann man mit ihnen umgehen und sie lösen? </p>
<h2>Rezeption und Erfolge </h2>
<p>Gerade im Ausland erfuhr die Serie lange Zeit eine falsche Rezeption. Die TV-Sender vermarkteten die Geschichte immer wieder als eine Art von Tragik-Comedy, waren aber nicht bereit, sie als normale Drama-Serie anzuerkennen. Dies änderte sich erst im Laufe der Jahre, und aufgrund der Tatsache, dass beispielsweise mit Dr. House eine weitere Drama-Serie, die voll auf schwarzen Humor setzte, ihren Weg in die Herzen der Zuschauer fand und die Senderverantwortlichen dafür sensibilisierte. In der Bundesrepublik kann man dies gut daran erkennen, dass der Untertitel inzwischen fast immer weggelassen wird. Erfolgreich war die Serie vor allem in der Branche immer. Sie gewann sieben Emmys, drei Golden Globes, zahlreiche Auszeichnungen für die Autoren sowie viele andere Preise. Fast noch mehr dürfte die Verantwortlichen der Serie, die insgesamt von 2001 bis 2005 lief, aber gefreut haben, dass die Zuschauer ihr fast immer die Treue hielten. Gerade in der werberelevanten Zielgruppe konnte Six Feet Under viele Menschen überzeugen, sich vor dem Fernsehschirm niederzulassen. Bis heute kann man allerdings keine genaue Aussage über die Quoten machen, denn HBO ist ein Pay-TV-Sender. In den USA gab es zahlreiche Fälle, in denen sich Menschen bei Freunden mit Pay-TV trafen, um die 63 Episoden zu sehen. </p>
<h2>Tod kann erfolgreich sein </h2>
<p>Six Feet Under ist eine dramatische Serie, die sich um eine Familie dreht, denen der Tod auf einmal den Vater entreißt. Als wäre dies nicht genug, müssen die verbliebenen Familienmitglieder einen Betrieb übernehmen, der sie jeden Tag an den Tod und ihren Verlust erinnert. Die Schwere und Ernsthaftigkeit dieser Rahmenbedingungen werden durch schwarzen Humor durchbrochen. In den fünf Jahren, in denen Six Feet Unter lief, belohnten Branche und Zuschauer dieses Konzept mit Erfolgen und Treue. </p>
<p>Foto: formiktopus &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Toten kehren zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 08:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Glory</dc:creator>
				<category><![CDATA[Totenkult]]></category>
		<category><![CDATA[Tote]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie sind untot, sie sind nicht aufzuhalten und sie werden getrieben von einem maßlosen Hunger nach Gehirnen. Zombies, die klassischen Untoten, die seelenlos die Leinwände unsicher machen und uns das Fürchten lehren. Dabei lassen die Zombies die Filmzuschauer schon seit den 60er Jahren erzittern und der Hunger nach den Filmmonstern scheint unstillbar. Wer also den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.cultodeath.com/wp-content/uploads/2012/03/Zombie-300x200.jpg" alt="Zombie beißt in Fleisch" title="Die Toten kehren zurück" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-46" /><strong>Sie sind untot, sie sind nicht aufzuhalten und sie werden getrieben von einem maßlosen Hunger nach Gehirnen. Zombies, die klassischen Untoten, die seelenlos die Leinwände unsicher machen und uns das Fürchten lehren. Dabei lassen die Zombies die Filmzuschauer schon seit den 60er Jahren erzittern und der Hunger nach den Filmmonstern scheint unstillbar. Wer also den passenden Grusel sucht, kann im Genre der Zombiefilme alles finden: Von Parodie bis Slasher Gore.</strong></p>
<h2>Weder tot noch lebendig</h2>
<p>Dabei haben die Zombies ihren Ursprung in einer ganz realen Vorlage &#8211; dem Zombiekult der Voodoo-Religion, der aus Menschen willenlose Sklaven macht. Zwar gab es auch Filme, die sich mit den Voodoo-Zombies beschäftigten beziehungsweise Zombies durch Hypnose erschufen, wie etwa der deutsche Expressionismus-Klassiker &#8220;Das Cabinet des Doktor Caligari&#8221;, aber die bekanntesten Filmzombies sind die lebenden Toten. Diese fanden ihren Ursprung im Jahre 1968 mit dem Film &#8220;Die Nacht der lebenden Toten&#8221; von George A. Romero, der zum Begründer des Zombiegenres wurde und zum ersten Mal Zombies als Untote einführte, die getrieben werden von ihrem unstillbaren Hunger nach menschlichem Fleisch. Und der eine weitere unheimliche Komponente einführte: Zombies sind ansteckend. Einmal gebissen, wird jedes Zombieopfer selbst zum Täter. Wie sich solche Zombieepidemien ausbreiten, zeigte Romero selbst in &#8220;Dawn of the Dead&#8221; (der auch gerne als trashige Konsumkritik gelesen wird), aber auch moderne Filme wie die Videospielumsetzung &#8220;Resident Evil&#8221; oder &#8220;28 Days Later&#8221; machen den Zombie zum Virus. Während &#8220;Resident Evil&#8221; eine deutlich actionlastigere Variante der Zombies bietet und auf Explosionen und Kanonenfeuer setzt, kommt Danny Boyles Horrormär „28 Days Later“gespenstisch und düster unheimlich daher. Auch Parodien wie &#8220;Shaun of the Dead&#8221; spielen mit den Motiven aus dem klassischen Zombiefilm, indem sie die Protagonisten einer Horde langsamer Zombies entgegenwerfen und mit vielen Referenzen auf die Größen des Genres aufwarten &#8211; zumindest &#8220;Dawn of the Dead&#8221; sollte man auch als Zombienovize gesehen haben, denn der ist absoluter Kult.</p>
<h2>Gehende Tote</h2>
<p>Ein ähnliches Motiv wie &#8220;28 Days Later&#8221; greift die HBO Serie &#8220;The Walking Dead&#8221; auf, in der ein ehemaliger Polizist in einer Welt aufwacht, die von den Untoten überrannt wurde. Doch wie in jedem guten Survival-Horror geht die eigentliche Gefahr nicht von den Zombies aus, sondern die Zombies dienen lediglich als Vorlage für die wahren menschlichen Abgründe und zeigen auf, wie weit Menschen gehen würden, um selbst zu überleben. So sind die Überlebenden die wahren Filmmonster, denn auch wenn die Zombies eine Vorliebe für Menschenfleisch haben, so wissen sie doch nicht, was sie tun und sind auf ihren blanken Hunger reduziert. Das Unrechtsbewusstsein der Menschen wird jedoch immer wieder auf eine harte Probe gestellt, wenn es ums Überleben geht. Dabei ist &#8220;The Walking Dead&#8221; (basierend auf den gleichnamigen Graphic Novels) wie alle HBO Serien filmisch mindestens auf dem Niveau von Hollywoodstreifen, kann aber durch die serielle Struktur eine viel engere Bindung zu den Figuren schaffen und sorgt so dafür, dass der Horror dem Zuschauer auch emotional unter die Haut geht. Somit bietet sich dem Zuschauer stundenlange Unterhaltung, auch wenn die Wartezeiten auf neue Staffeln ähnlich quälend nagen wie die Untoten selbst.</p>
<h2>Muss Gehirn fressen!</h2>
<p>Was die Zombies dabei zu solch zeitlos unheimlichen Gestalten macht, ist ihr gnadenloser, unstillbarer Hunger. Dabei sind sie die psychologisch arg reduzierten Varianten des Menschen, psychoanalytisch reduziert auf das Es, das nur Fressen und Vermehren kennt, die geistlose Variante des Vampirs. Und trotzdem öffnen die Zombies eine völlig neue Dimension des Horrors, denn im Film kann jeder zum Zombie werden. Und nichts ist schlimmer, als die Vorstellung alleine zu sein. Der einzige Lebende in einem Meer aus Untoten. Doch zum Glück gibt es die Zombies nur im Film&#8230; </p>
<p>Bildquelle: deviantART &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Dia de los Muertes &#8211; der Tag der Toten</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 08:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Glory</dc:creator>
				<category><![CDATA[Totenkult]]></category>
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		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der Toten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dia de los Muertos oder der Tag der Toten ist das mexikanische Totenfest. In Mexiko hat das Gedenken an die Toten eine lange Tradition. Bereits lange Zeit, bevor die Spanier im 16. Jahrhundert nach Mexiko kamen, feierten Lebende und Tote einmal im Jahr ein fröhliches Wiedersehen. Diese Tradition besteht auch heute noch fort, auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.cultodeath.com/wp-content/uploads/2012/03/DiadelosMuertosSkull-300x178.jpg" alt="Ein Frau mit Totenkopfbemalung" title="Dia de los Muertes - der Tag der Toten" width="300" height="178" class="alignleft size-medium wp-image-51" /><strong>Der Dia de los Muertos oder der Tag der Toten ist das mexikanische Totenfest. In Mexiko hat das Gedenken an die Toten eine lange Tradition. Bereits lange Zeit, bevor die Spanier im 16. Jahrhundert nach Mexiko kamen, feierten Lebende und Tote einmal im Jahr ein fröhliches Wiedersehen. Diese Tradition besteht auch heute noch fort, auch wenn sich die Traditionen im Laufe der Zeit verändert haben. Wurde der Dia de los Muertos einst zum Ende der Erntezeit im August gefeiert, findet das volksartige Fest in heutiger Zeit rund um den christlichen Feiertag Allerseelen, dem 2. November, statt.</strong></p>
<h2>Fröhliches Wiedersehen mit den Toten</h2>
<p>Gelb und Orange sind die vorherrschenden Farben auf Mexikos Straßen, Plätzen und in den Häusern, wenn das Totenfest gefeiert wird. Die Vorbereitungen für einen der wichtigsten Feiertage in Mexiko beginnen meist bereits Mitte Oktober. In den Geschäften gibt es Skelette aus Pappmaschee, Draht, Gips oder Zucker, die Calaveras, künstliche Totenköpfe aus Zucker, Marzipansärge und Miniatur-Grabstätten in vielen bunten Farben. Die Gräber der Verstorbenen werden mit Kerzen und Blumen geschmückt. In den Häusern und auf Plätzen werden Opferaltäre, die Ofrendas, errichtet. Nicht nur sie werden mit leuchtend gelben und orangefarbenen Blüten geschmückt, sondern auch auf die Wege und Straßen werden die Blüten gestreut, damit die Toten den richtigen Weg finden, denn nach altem Glauben können die Verstorbenen die gelbe und orangene Farbe besonders gut erkennen. Die Ofrendas werden zudem mit Getränken und Speisen gedeckt. Kerzen werden aufgestellt, wie auch Weihrauch und persönliche Gegenstände. Dies alles dient dem fröhlichen Wiedersehen mit den Verstorbenen, die einmal im Jahr zum Dia de los Muertos zu Besuch kommen. Dieser Tag ist für die Mexikaner ein Freudentag. Essen und Trinken gehören ebenso dazu wie Musik und Tanz.</p>
<h2>Willkommener Besuch aus dem Jenseits</h2>
<p>Die Hauptfeiern zum Dia de los Muertos finden am 2. November statt. Doch bereits vorher wird den Verstorbenen gedacht und das in speziellen Kategorien. Den Toten, die durch Unfall, Selbstmord oder Mord zu Tode kamen, wird in der Nacht vom 28. zum 29. Oktober gedacht. Die folgende Nacht ist dem Gedenken an die Verstorbenen gewidmet, die ohne Taufe oder Segen gestorben sind. In der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober wird denjenigen Verstorbenen gedacht, die ohne Angehörige sind. Den ankommenden toten Kindern ist die Nacht vom 31. Oktober zum 1. November gewidmet. Für die &#8220;angelitos&#8221; wird ein Opferaltar errichtet, ebenso wie für die verstorbenen Erwachsenen, deren Ankunft in der Nacht vom 1. zum 2. November erwartet wird. Verabschiedet werden die Toten wieder am 2. November. Gemeinsam geht man auf die Friedhöfe, wo nochmals gegessen und getrunken wird. Und auch zum Abschied gibt es wieder Musik und Tanz. Das Fest endet um Mitternacht. Die Toten kehren ins Jenseits zurück, bis zum nächsten Dia de los Muertos. Es ist ein ganz besonderer Umgang der Mexikaner mit dem Tod, wenn sie am Tag der Toten, dem Dia de los Muertos, die Verstorbenen aus dem Jenseits erwarten und willkommen heißen. Lebende und Verstorbene feiern mit Essen, Trinken, Musik und Tanz. Es ist kein Trauertag, sondern ein frohes Fest, zu dem die Seelen der Toten ihre Familien besuchen. Im Vordergrund steht das Gedenken an die Toten. Straßen, Plätze und Häuser werden geschmückt &#8211; mit Blumen und Todessymbolen, wie Skeletten, Särgen und Totenschädeln. Überall herrscht zum mexikanischen Totenfest ein fröhliches und buntes Treiben, zu dem auch Gäste willkommen sind.</p>
<p>Bildurheber: Elisanth &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Ein Totenkult ist die Verehrung von Verstorbenen</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 10:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Glory</dc:creator>
				<category><![CDATA[Totenkult]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Pharao]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Totenkult ist die mehr oder weniger ritualisierte Form des Ausdrucks der Hochschätzung, der Verehrung oder der Anhänglichkeit von Verstorbenen. Dies gilt während und vor allem nach ihrer Bestattung für eine gewisse Zeit oder ohne einen begrenzten Zeitraum. Besonders häufig findet dieser Totenkult an Grabmälern statt, wodurch die Erinnerung an die Verstorbenen für die Nachwelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.cultodeath.com/wp-content/uploads/2011/06/Pharao-199x300.jpg" alt="" title="Der Totenkult der Vergangenheit" width="199" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-6" />Ein Totenkult ist die mehr oder weniger ritualisierte Form des Ausdrucks der Hochschätzung, der Verehrung oder der Anhänglichkeit von Verstorbenen. Dies gilt während und vor allem nach ihrer Bestattung für eine gewisse Zeit oder ohne einen begrenzten Zeitraum. Besonders häufig findet dieser Totenkult an Grabmälern statt, wodurch die Erinnerung an die Verstorbenen für die Nachwelt erhalten werden soll. Bei Totenkulten handelt es sich um eine äußerst offensichtliche Form von Erinnerungskulturen. Bestattungsfeiern und Bestattungsrituale finden dabei in jeder Kultur in ihrer eigenen Form statt. Innerhalb von Religionsgemeinschaften, die sich aus dem Christentum entwickelten, gibt es Einäscherungen, Einsargungen, Reliquienverehrung, Gedenktage und Trauerfeiern.</p>
<h2>Der Begriffsbereich des Totenkultes</h2>
<p>Das Wort Totenkult ist nicht so allgemein gefasst wie der Ahnenkult. Denn der Ahnenkult umfasst ebenso die Verehrung von Vorfahren, von denen mythische Geschichten, Sagen oder Legenden erzählt werden. Daher beinhaltet jeder Ahnenkult auch einen Totenkult. Doch nicht jeder Totenkult ist ein Ahnenkult. Allgemeinhin gilt die Auffassung, dass ein Toten- oder Ahnenkult den Glauben an eine Weiterexistenz oder ein Fortleben des Verstorbenen oder der Vorfahren voraussetzt innerhalb eines mehr oder weniger ausformulierten Glaubens. Diese Annahme ist psychologisch jedoch nicht zwingend. Denn Totenbestattungen könnten aufgrund einer Verbundenheit mit dem Verstorbenen zustande gekommen sein. Erst nachdem bei Grabungen für die Verstorbenen Beigaben wie Nahrungsmittel gefunden wurden, kam die Annahme nahe, dass diese für das Weiterleben im Totenreich oder in der Unterwelt notwendig sein könnten. </p>
<h2>Totenkult im alten Ägypten</h2>
<p>Im alten Ägypten herrschte der Glaube vor, nach dem Tod im Jenseits weiterzuleben. Das Weiterleben war das höchste Ziel der Ägypter, worauf sie sich schon während ihres Lebens vorbereiteten. Daher mumifizierten sie die Körper der Verstorbenen, da sie annahmen, die Verstorbenen würden ihre Köper auch im Jenseits noch brauchen. Mithilfe der Bestattungsrituale sollte der Weg in das Jenseits geebnet und erleichtert. Verschiedene Grabbeigaben sollten ihnen das Leben im Jenseits so angenehm wie möglich gestalten. Dazu gab es Arbeiterfiguren, die beispielsweise die Felder der Verstorbenen im Jenseits bestellen sollten. Für die Gewährleistung der Diensterbringung wurden in diese Figuren Texte geritzt, die dem Verstorbenen Hilfe garantieren sollten. Ebenso erhielten sie regelmäßig Speise und Trank als Opferbeigaben. Den Toten wurden sogar Briefe geschrieben. Auch Amulette waren in den Bandagen der Verstorbenen enthalten, die diese schützen sollten. Es war für das Leben im Jenseits von wichtiger Bedeutung, ein anständiges und gerechtes Leben zu führen, da im Jenseits das Herz des Verstorbenen vor dem Totengericht auf eine Waagschale gelegt werden würde. Die ägyptische Mythologie nimmt an, dass sich der Mensch aus sechs Wesenszügen zusammensetzen würde. Die drei weltlichen, sterblichen Teile bestanden aus dem Körper, dem Schatten und dem Namen. Weiterhin gab es drei unsterbliche, geistige Teile des Menschen. Diese waren Ka, Ba und Ach. Das Ka versorge den Menschen mit Nahrungsmitteln, die im Jenseits notwendig sind. Dieses ist ihm ähnlich wie ein Bruder. Das Ba hingegen soll mit dem Herzen des Menschen verbunden sein. Mithilfe dessen kann er am Tag die lebendige Welt besichtigen. Im Ach hingegen vereinen sich diese Teile an der Körperhülle des verstorbenen Menschen, der daraufhin als ewige Seele zu den Göttern angehört.</p>
<p>Foto: MARK BOND &#8211; Fotolia.com</p>
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